Wachstums-Tipp #3: Nicht alle Leads sind gleich.
Seit ich zurück in Deutschland bin, ist mir etwas aufgefallen:
Ich werde als wertvoller Lead eingestuft, und das, obwohl ich es objektiv nicht bin. Oder bin ich es? Als Freiberufler?
Zwei echte Beispiele:
VoIP-Software für 13 € / Monat → persönlicher Anruf vom Vertrieb
Lieferantenverzeichnis, Registrierung nur für Backlinks → ebenfalls ein Sales-Call
In beiden Fällen: Zeit im Vertrieb investiert mit nahezu null Abschlusswahrscheinlichkeit. Wir tun halt mal was, 13 Euro ist besser als nichts.
Einen Pitch habe ich mir trotzdem angehört. Aus Neugier.
Da stellt sich die Frage:
Wird Leadqualität wirklich verstanden und gelebt?
Was ist Leadqualität eigentlich?
Leadqualität beschreibt, wie wahrscheinlich ein Lead zu Umsatz wird.
Basierend auf zwei Dingen:
1️⃣ Fit: Passt der Lead zum Ideal Customer Profile (ICP)?
2️⃣ Intent: Zeigt er echtes Kaufinteresse?
Nicht:
❌ „Hat ein Formular ausgefüllt“
❌ „Ist im CRM gelandet“
Sondern:
✅ Rolle, Unternehmensgröße, Use Case
✅ Verhalten: Seitenbesuche, Inhalte, Timing, Auslöser
Die Realität:
Wenn Vertrieb jeden Lead gleich behandelt, entsteht kein Umsatz, sondern Beschäftigung. Und wir wundern uns, warum die Win Rate so gering ist.
Hier ist die Schnittstelle, wo ein gutes Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb den größten Hebel bringen kann – und leider auch, woran es oft scheitert.
👉 Womit sollen sich unsere knappen Ressourcen beschäftigen?
